Deutsche Glasfaser reagiert auf Probleme in Gebieten

All diejenigen, die das Projekt “Glasfaser für den Kreis Heinsberg” schon einige Zeit verfolgen wissen, dass es bereits einige Erfolge in dem Projekt gab, leider aber auch einige Rückschläge. Gerade die von den Rückschlägen betroffenen Gebiete sind sehr verärgert und unzufrieden. Diese negative Stimmung droht sich natürlich wie ein Flächenbrand auszubreiten und andere Gebiete, die noch um die 40% kämpfen werden zu gefährden.

Gerade aktuell hat die Deutsche Glasfaser dazu ein Statement herausgegeben, auf dass wir hier nur verlinken möchten und es nicht zitieren. Die Kernaussagen der Veröffentlichung fassen wir aus unserer Sicht wie folgt zusammen:

  • Einige Generalunternehmer haben weder die Planungs-, Zeit- und/oder Qualitätsvorgaben erfüllt. Damit ist natürlich auch die Deutsche Glasfaser selber nicht zufrieden.
  • Phase III b hat das Projektvolumen sehr schnell sehr groß werden lassen, aktuell zurückliegende Orte werden neu geplant.
  • Erste Priorität in der Ausbauplanung sollen diese momentan stockenden Projekte erhalten: Baal, Hetzerath, Schwanenberg, Rath-Anhoven, Kempen und Unterbruch.
  • Alle laufenden Projekte, inklusive der erreichten Orte aus der aktuellen Nachfragebündelung Phase III b, werden noch in diesem Jahr fertiggestellt.
  • Der Ausbau soll absolute Priorität erhalten, vorweg wird keine neue Nachfragebündelung gestartet.

Zum aktuellen Statement auf der Facebook Seite

Wir hier im Team glauben daran, dass die Deutsche Glasfaser eine ordentliche Firma ist, die es versteht bestehende Missstände zu erkennen und entsprechende Lösungen auszuarbeiten und diese durchzuführen. So haben wir bislang alle Mitarbeiter der Deutschen Glasfaser kennengelernt.

Natürlich würde man gerne sehen, dass alles etwas schneller ginge, dass man Probleme mit Weitsicht hätte vermeiden sollen, dass man hier und dort hätte anders planen sollen. Aber große Projekte bringen auch große Herausforderungen mit sich und in der Tat ist der Komplettausbau des Kreisgebiets ein wirklich großes Unterfangen.

Wir sind also gespannt, welche Lösungsstrategien dazu nun genau verfolgt werden: eine Priosierung des Ausbaus um damit ein Schaffen von Fakten (die man vorher auch versprochen hat – Timing mal beiseite gelassen) ist sicherlich eine gute Idee.

16 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. die benötige Zeit haben Büro Leute ausgerechnet ,draußen sind aber Menschen kalte und regen aber mit ein bisschen Geduld werden auch wir angeschlossen und lass uns ehrlich sein alles ist besser als was wir jetz haben also warten wir geduldig .

  2. Hallo, sie haben ihre Probleme schön umschrieben. Wer löst jetzt die ganzen Probleme? Alleine bei mir Zuhause ist einiges Schief gelaufen. Da muss ihrerseits noch was gemacht werden.
    Wie geht es weiter? Wann Bekomme ich den Router? Wann wird das Internet frei geschaltet? Wann werden die Schäden behoben? Liebe Grüße Ralf Knarren

    • Hallo Her Knarren,

      Da wir hier nicht bei der Deutschen Glasfaser beschäftigt sind, noch in deren Namen Lösungen anbieten, ist das hier sicherlich die falsche Plattform für ihre Fragen. Wenden Sie sich dafür doch bitte direkt an die Deutsche Glasfaser entweder über Facebook, oder aber, was sicherlich besser wäre telefonisch oder persönlich in deren Service Point in Heinsberg.
      Was die Freischaltung im Selfkant angeht, da werden nach und nach die Kunden in den fertig ausgebauten Orten freigeschaltet (in Tüddern sind ja bereits Kunden freigeschaltet) und dafür wird man sich wohl eher an I-Project wenden müssen.

  3. >> […] dass die Deutsche Glasfaser eine ordentliche Firma ist,
    >> die es versteht bestehende Missstände zu erkennen und
    >> entsprechende Lösungen auszuarbeiten und diese durchzuführen.

    Es entsteht jedoch so langsam der Eindruck, dass dies nicht so ist. Der Grund dafür liegt aber nicht unbedingt in Problemen bei den Bauarbeiten (das läuft nie ganz glatt) oder ähnlichem sondern einzig und allein in der vollkommen unzureichenden und teils sogar unseriösen Informations- und Kommunikationspolitik.
    Welches seriöse Unternehmen kommuniziert beinahe ausschließlich per Facebook??? Darüber hinaus gibt es auf http://www.deutsche-glasfaser-hs.de/ unter “Bau-Aktuell” sowie den Presseberichten scheinbar nur Erfolgsmeldungen – irgendwelche Infos oder gar Rückmeldungen zu Problemen sind dort nicht zu finden. Auch die Infos zu den Problemen in Hetzerath (www.rp-online.de/nrw/staedte/erkelenz/schleppender-ausbau-des-glasfaser-netzes) wurden von der Stadt Erkelenz in der Presse bestätigt – nicht von der Deutschen Glasfaser.

    Gerade bei Problemen ist eine klare und offene Kommunikation ebendieser essentiell – das hat bei der Deutschen Glasfaser aber scheinbar noch niemand erkannt.
    Was spricht beispielsweise gegen ein paar Infos auf der Homepage oder einen Artikel in einer Lokalzeitung? Postwurfsendungen wären auch möglich – der Laden war sich innerhalb der sog. “Nachfragebündelung” zu schade aus allen Rohren zu informieren…? Aber bei Problemen sieht das offenbar anders aus – ein Schelm wer böses denkt… (und daraus Rückschlüsse auf den späteren Kundenservice schließt, sollte es jemals Anschlüsse geben)

    Mein Eindruck ist langsam dass sich:
    a) der Fokus der Deutschen Glasfaser darauf lag “einen Fuß” in die Türe zu bekommen, sprich Vorverträge zu sammeln (danach kann man sich ja Zeit lassen…)
    b) viele Leute (inkl. der Lokalpolitik) sich von den “blühenden Landschaften” haben blenden lassen
    c) die Deutsche Glasfaser mit der Anzahl der Projekte übernommen hat
    d) die Agentur Team VK welche afaik für Kommunikation & Marketing verantwortlich ist (http://www.team-vk.de/kunden.html) damit hoffnungslos überfordert ist, vermutlich auch mangels Erfahrung

    • Hallo namenloser Kommentarschreiber,

      danke für den Beitrag. Gerne hören wir hier auch kritisches Feedback, wir wollen ja nicht alles Schönreden, sondern auch über unsere Facebook Plattformen und diese Seite mehr Transparenz für alle schaffen. Natürlich können wir das nicht in dem Maße wie die Deutsche Glasfaser mit Zeitungsanzeigen, Print-Medien, etc. Aber die Onlinekanäle funktionieren alle recht gut und natürlich veröffentlichen heutzutage seriöse Unternehmen auch über Facebook – gar keine Frage. Nicht nur über Facebook, aber auch in besonderem Maße dort.

      Ob hier eine Überfordernung vorliegt können wir nicht beurteilen. Wir haben einige Personen aus deren Team kennengelernt und es gibt dort einige “alte Hasen”, die sicherlich nicht mit dieser Art von Aufgabenstellung überfordert sind.

      Wir haben es ganz einfach gemacht: weil wir ebenfalls mehr Informationen haben wollten und auch mehr Transparenz und haben es eben selber gemacht. Z.B. mit dieser Plattform hier, z.B. mit diversen Facebook Gruppen.

      • Ihr könnt genau sowenig für diese Informationsmiesere wie jeder andere auch – die Deutsche Glasfaser ausgenommen.
        Daher galt die Kritik nicht euch als Betreiber dieser Webseite sondern der Deutschen Glasfaser.

        Sogar ehr das Gegenteil ist der Fall: Es wäre wünschenswert wenn es die Informationen die es hier gibt auch auf der DGF-Webseite geben würde aber noch nicht einmal das ist der Fall (das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: “Externe Dritte” informieren “hobbymäßig” besser als das ausführende Unternehmen!)

        Es ist ja auch OK, dass die DGF (oder vielmehr diese Marketingagentur im Auftrag der DGF) versucht über Facebook zu informieren, das Problem ist aber dass die Informationen zum einen sehr allgemein und diese Infos nicht unbedingt die richtigen Leute erreichen – wie auch, es gibt auf http://www.deutsche-glasfaser-hs.de/ noch nicht einmal einen Link bzw. Verweis auf diese Facebook-Seite. Dazu kommt, dass nicht jeder Facebook mag…

        Aber um es auf den Punkt zu bringen:
        Es gibt Probleme, das hat die DGF ja inzwischen endlich auch mal selbst grundlegend akzeptiert & eingeräumt. Das Verschulden dafür aber im Wesentlichen auf die General- und Bauunternehmer zu schieben, damit macht man es sich schon sehr einfach…

        Und zur “bekannten” Informationspolitik haben sich ja auch schon mehr als nur ein paar Leute “kritisch” geäußert… – geändert hat das bislang wenig.

        • Hallo nochmals,

          wir bekommen das öfter auch mal “hautnah” mit, und die DGF hat durchaus verschiedene Ansätze probiert. Nur: oft richtet sich die Kommunikation nur einen an einen kleinen Kreis, für den die Aussagen dann auch relevant sind. Das bekommt die “Internet Mehrheit” auf Facebook oder auf den Webseiten natürlich nicht mit. Für viele Dinge ist das auch nicht notwendig, wenngleich ich denke, dass solche Dinge gerne auch noch Aussen getragen werden könnten um Bewegung im Projekt zu dokumentieren.

    • @Anonymous:

      genau so sehe ich das auch. Seit mehr als 4 Monaten geht es in Hetzerath nicht mehr weiter.
      Es gibt keine näheren Informationen wo die Probleme liegen und wie es weiter geht.
      Über den Zustand in Hetzerath gibt die Deutsche Glasfaser KEINE Informationen aus.

      Selbst die Webseite schweigt wie ein Grabstein. Im Gegenteil, sieht es so aus, als würde alles schön funktionieren.

      Stefan

  4. Ich denke, dass sich die DGF im Vorfeld viele Gedanken darüber gemacht hat,
    wie man realistische Chancen hat, zu “verkaufen”, insbesondere die
    Aussage mit den “6 Monaten nach erreichen der 40% Hürde ….”.
    Ich glaube nicht, wenn es geheissen hätte “es könnte bis zu 2 Jahre dauern”, dass
    die Prozentzahlen erreicht worden wären. Klar ist, wenn man sich entschlossen hat,
    was zu kaufen, dann will man es auch haben/nutzen.
    Jedem muss doch klar gewesen sein, dass niemals in allen Ortschaften zeitgleich die
    Bauarbeiten hätten beginnen können. Und eine Ausschreibung der Arbeiten kann ja auch erst
    dann erfolgen, wenn klar ist, dass gebaut wird.
    In meinen Augen war die “6 Monats-Aussage” notwendig – aber nie realistisch.

    Nicht umsonst stand davon nichts in den Vorvertägen !
    Und natürlich auch das Versprechen, dass der neue Vertrag erst ab dann läuft, wenn
    der alte Vertrag terminiert ist, erlaubt es, dass dieses “6 Monats-Versprechen” nicht
    bindend ist.

    Und wer glaubt, dass ein Unternehmen, welches Geld verdienen will, negatives freiwillig
    veröffentlicht, sollte evtl. seine “Religion” wechseln. Ich habe noch nie erlebt,
    dass z.B. ein Autohersteller auf seiner WEB-seite über mögliche Mängeln informiert;
    sowas liesst man auch nur in diversen Foren und muss danach suchen.

    Und wenn jetzt die Zeitverzögerungen “nur” auf die Generalunternehmer/ausführenden Firmen
    geschoben werden, ist das bestimmt nicht ganz fair.

    Ich sehen momentan als größte Gefahr, dass sich die DFG selbst im Weg steht, wenn sie
    an diesem “6 Monats-Versprechen” festhält, und das Ziel, den ganzen Kreis mit Glasfaser
    zu versorgen, nicht erreichen kann/wird.
    Eigentlich ist doch die beste Werbung – zufriedene Kunden vorweisen zu können.
    Und ob ich nun 6 Monate oder 12 Monate oder evtl. noch ein paar Wochen länger auf das
    neue Kabel warten muss ist mir eigentlich egal, solange das Kabel kommt und zu einem
    vernünftigen Preis angeboten wird.
    Noch wird gebaut – und ich habe noch nicht gehört, dass irgendwo damit gestoppt wurde.
    Hoffentlich bleibt es auch dabei.

    Im übrigen – wenn es um Informationen geht – niemand hat einen Vertrag mit der DFG abgeschlossen.
    Also obliegt es den zukünftigen Providern eigentlich über den Stand der Dinge zu informieren.

  5. >> Im übrigen – wenn es um Informationen geht – niemand hat
    >> einen Vertrag mit der DFG abgeschlossen.
    >> Also obliegt es den zukünftigen Providern eigentlich über
    >> den Stand der Dinge zu informieren.

    Das stimmt so nicht – der “Gestattungsvertrag” ist auch ein Vertrag.

  6. Ich stimme Jochem voll zu, da es sicher eine realistische Betrachtungsweise ist. Was aber anscheinend immer wieder gerne vergessen wird: die Deutsche Glasfaser hat doch einen riesiges finanzielles Risiko, wenn die Anschlüsse zu lange auf sich warten lassen! Während wir als Kunden entsspannt abwarten können, keine finanziellen Risiken auf uns genommen haben und unseren alten Internetanschluß noch benutzen können, kann die Deutsche Glasfaser noch keine Umsätze verbuchen! So gesehen ist die Deutsche Glasfaser doch noch mehr als wir daran Interessiert, dass es zu einer schnellen und reibungslosen Erschließung der Region kommt, oder?! Daher kann ich über manche, realitätsfremde, Einträge (hier und anderswo) nur den Kopf schütteln. Übrigens: in Birgden und Schierwaldenrath wird seit ein paar Wochen “wie bekloppt” geschuftet. Innerhalb von zwei Wochen haben die gebuddelt und die Glasfaser bis an die Aussenwand gelegt. Ich würde behaupten, dass der Druck auf die Subunternehmer deutlich angehoben wurde. Ich wünsche Allen ein schönes Wochenende.

    Schöne Grüße, Sven

  7. Ich glaube die Deutsche Glasfaser tut ihr bestes. Keiner hat sich bis jetzt mit dem Internet verschlechtert. Rath Anhoven wartet schon so lange auf schnelles Internet also ein halbes jahr früher oder später ist egal Hauptsache es kommt. :-)

  8. Bei uns in Brachelen geht es gerade mit den Hausbegehungen los, sprich ich hatte eben schon Besuch von einem Mitarbeiter der Glasfaser. Laut diesem sollen die Erdarbeiten bis Ende April beginnen und bis Ende Juni abgeschlossen sein in Brachelen. Hoffen wir mal das Beste

    Gruß
    Martin

  9. hier wird viel hin und her geschrieben. bei grosse Projekte gibt es immer wieder Probleme die man vorher nicht gesehen oder erkennen konnte.
    Es gibt im Moment nur eine Firma die ein grosses Risiko eingegangen ist, die DGF.
    Sie ist abhaengig von wie Subunternehmen arbeiten. wenn da etwas schief geht, bekommt dgf die Schuld.
    die dgf moechte das alles reibungslos geht. Sie investiert im Moment millionen ohne noch nur einen eurocent verdienst.
    habt Geduld die eissen schon was zu machen.

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