Bürger und Dt. Glasfaser gegen Ausbau um jeden Preis

Natürlich war es ein großer Schock für uns alle, als wir selber die Meldung aus der Zeitung erfahren mussten: “Einige Arbeiter der mit der Verlegung in Gangelt betrauten Firma müssen für Billiglöhne arbeiten”.

Es gab viele Spekulationen um das Thema, aber es gibt nur eine Meinung: unter solchen Umständen oder Zuständen wollen und dulden wir keine Erschließung des Ortes mit schnellem Internet.

Viele aktive Bürger sprachen uns an und teilten mit, ihre Mitarbeit einzustellen, wenn es hier nicht zu einer positiven Klärung komme. Auch die Politik distanzierte sich von diesem Modell und forderte eine Klärung.

Schließlich distanziert sich auch die Deutsche Glasfaser selber sehr deutlich von diesen Machenschaften und stellt dem Generalunternehmen ein Ultimatum, in dem dieses die betroffenen Subunternehmer genauestens zu prüfen und mit einer Frist bis Ende dieser Woche seine Mitarbeiter nach den in Deutschland vorgeschriebenen Richtlinien zu entlohnen hat.

Hier greift nach unserer nicht-fachlichen Einschätzung nun folgende Verantwortungskette: kommt das Subunternehmen der Frist nicht nach, so ist die GVO angewiesen die Zusammenarbeit mit dem betreffenden Unternehmen sofort zu beenden. Passiert wiederum dies nicht, so wird die Deutsche Glasfaser ihrerseits den Auftrag zurückziehen.

Es sind also nun von allen Seiten deutliche Worte gefallen und wir hoffen nicht, dass es eine Auswirkung auf die Bauphase und das Timing haben wird.

Download der Presseinformation zum Ultimatum der Deutschen Glasfaser [PDF]

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