Nicht verunsichern lassen! Niemand muss hier doppelt zahlen!

Zur Zeit hört man aus verschiedenen Ecken wieder, dass die Kunden von Flink oder NEW in den Ausbaugebieten vermehrt vom vorherigen oder anderen Anbietern angerufen werden oder dass an der Tür geklingelt wird um die Kunden von einem anderen/neuen Produkt zu überzeugen und man möchte, dass man die Kündigung beim Altanbieter zurücknehme oder den Vertrag mit NEW oder Flink auflösen solle, da kein Glasfaser ausgebaut würde oder man doppelt zahlen würde, wenn man es dabei beließe.

Daher hier noch mal kurz die Fakten:

In folgenden Gebieten wurde bzw. wird das schnelle Glasfasernetz von den Generalunternehmen der Deutschen Glasfaser gebaut:

Gemeinde Gangelt, Kempen+Hochbrück, Unterbruch, Haaren incl. Obspringen, Baal,
Schwanenberg, Hetzerath, Gemeinde Selfkant, Rath Anhoven, Immendorf+Waurichen, Süggerath, Beeck, Prummern, Scherpenseel,
Kleingladbach, Porselen, Brachelen, Kückhoven, Aphoven+Laffeld+Scheifendahl, Kirchhoven+Lieck, Klinkum+Bischofshütte, Merbeck+Tetelrath+Venn+Vennheyde+Schwaam, Grantherath, Golkrath+Houverath+Gerderhahn
Bellinghoven, Gillrath+Hatterrath+Nierstraß, Teveren, Tripsrath, Horst, Karken, Uetterath, Waldenrath+Straeten, Ophoven+Steinkirchen, Rickelrath, Kipshoven+Moorshoven+Schönhausen, Braunsrath+Selsten+Schöndorf+Löcken+Hontem+Bocket
(Reihenfolge nicht gleich Ausbaureihenfolge)

Sehr wahrscheinlich und greifbar nahe dran an einem Ausbau sind:
Hilfarth links, Gerderath+Fronderath, Geneiken, Dremmen+Herb, Randerath

In Doveren, Birgelen, Holtum+Kehrbusch+Isengraben+Flassenberg, Frelenberg & Co. ist das Thema Glasfaser noch nicht vom Tisch, hier kämpfen die Bürgerinitiativen vor Ort nach wie vor für den Ausbau und das Erreichen der 40% Hürde.
Für Uevekoven hingegen sieht es nicht so gut aus.

Bislang hat einzig Wegberg die Chance auf FTTH verpasst, die dort eingeplanten Investitionen in Höhe von 10,3 Mio. Euro seitens der Deutschen Glasfaser wurden in ein neues Projekt im Raum Schleswig-Holstein investiert.

Wir können den betroffenen Bürgern nur raten, sich nicht verunsichern zu lassen und man zahlt zu keinem Zeitpunkt doppelt!

Desweiteren sei gesagt, dass das oftmals angebotene VDSL nicht gleich FTTH ist. Wo VDSL mit bis zu 50 mbit/s am Maximum angekommen ist, startet Glasfaser in den Ausbaugebieten mit 100 Mbit/s, also dem Doppelten und kann noch ohne weiteres gesteigert werden. Da kann dann jeder selbst beurteilen, wie zukunftsweisend die jeweilige Technologie ist. Die Entscheidung liegt bei einem selbst, die alte Rostkiste oder das Neufahrzeug für die schnelle Datenautobahn?

10 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Ganz wichtig: bei VDSL teilt man sich die Leitung zur “Zentrale” (DSLAM) mit allen Nutzern, die am gleichen Kabel angeschlossen sind. Hier kommt es oft zu erheblichen einbrüchen, besonders abends, da hier die meisten USer online unterwes sind. VDSL 50 heisst also eigentlich auch wieder bis zu 50 mbit und 50 mbit erreichen auch nur wenige, da hier ebenfalls gilt, je weiter weg von der Zentrale, desto weniger Leistung ist am Anschluss verfügbar .

    Beim FTTH Anschluss hat jeder Nutzer eine eigene Leitung zur Zentrale (PoP).

    • Die Aussage ist falsch. Jeder hat eine eigene Leitung zur Vermittlungsstelle, andernfalls wäre das VDSL bzw. DSL nicht möglich.

    • @Pascal das VDSL bezieht sich einmal darauf, dass die Telekom die Leute anruft , wo Flink oder New den Anschluss gekündigt haben (manche haben auch selbst gekündigt), und da wo es jetzt möglich ist, VDSL anbietet. So und mit Gutschriften und mit der “Androhung” von doppelten Kosten, sollen die Leute dazu bewegt werden Ihre Kündigung zurückzunehmen.

      Zum anderen hat die Telekom, jetzt wo massiv Kunden abwandern, endlich auch hier was am Netz getan (und macht es noch) und kann eben vermehrt VDSL anbieten und 50 mbit hören sich erstmal gut an, ist in der Praxis einem Glasfaseranschluss trotzdem weit unterlegen..

  2. Das hat nur insofern mit VDSL zu tun, als die Drückerkolonnen für die Telekom rumlaufen und Werbung für VDSL machen. Dabei versuchen sie dann halt die Leute einzuschüchtern und zum Rücktritt der Kündigung der Telekom-Verträge zu überreden.

    Was Frank da schreibt ist technisch auch nicht ganz richtig. Bei VDSL “teilt” man sich die Bandbreite vom Outdoor-DSLAM aus weiter, das ist aber vollkommen normal und die Bandbreite ist wie bei jedem Provider entsprechend der Anzahl der Kunden ausgelegt. Dies macht auch die DGF mit Ihren PoPs so.
    Die Kupferkabel von jedem Haushalt gehen separat für jeden Anschluss bis zum DSLAM und von dort aus dann per Glasfaser gebündelt weiter zum Backbone. Anders ist das beim FttH auch nicht, nur hat man da halt kein Kupfer mehr auf “der letzen Meile”, sondern ebenfalls Glasfaser. Da geht dann eine insgesamt hochperformante Verbindung (bis zu 1 GBit/s) direkt bis zum PoP und von dort aus dann zusammen für alle Anschlüsse Richtung Backbone.
    Wenn man noch weiter ins Detail gehen möchte, gehen die Adernpaare der Telekom natürlich irgendwo zusammen in ein dickes Kabel bis zum DSLAM, da sind dann viele Adernpaare zusammen in dem dicken Kabel zusammengefasst und da kann es tatsächlich zum Problem des Übersprechen zwischen den einzelnen Anschlüssen kommen, das wirkt sich aber dann meist in Verbindungsabbrüchen und Neuverhandlungen aus aus und eigentlich nicht nicht in langsamen Verbindungen.
    Mit der Geschwindigkeit hat Frank recht, bei den Kupferanschlüssen ist es in der Tat immer eine “bis zu” Angabe. Je weiter der Anschluss vom DSLAM weg ist und je schlechter/dünner das Kupferkabel ist, desto langsamer wird die maximal mögliche Verbindung.

    • So ist das korrekt beschrieben.
      Das man sich bei VDSL die Leitung teilt ist Marketing-Gebrabbel der Deutschen Glasfaser.
      In Wegberg baut die Telekom VDSL mit Vectoring. Sind dann auch bis zu 100 Mbits/sek.

      • Fakt ist jedoch, je weiter man vom Verteiler entfernt wohnt, desto weniger Leistung kommt an oder kann das jemand widerlegen? Daher zweifel ich sehr stark daran, dass irgendjemand beim Speedtest über 50 Mbit/s bei VDSL messen würde.
        Jedoch konnte man schon diverse Speedtests bei Glasfaser bewundern mit über 100 Mbit/s.
        Ich denke das spricht für sich.

        • Klar das ist Fakt.
          Bei VDSL ist natürlich die Entfernung zum (Outdoor)-DSLAM prinzipiell nicht so groß wie beim “normalen” DSL.
          Daher ist auch der Leitungsverlust nicht so groß.

          Und klar ist FTTH/Glasfaser auf jeden Fall die bessere Technik.
          Ich wollte nur mal andeuten, das man nicht einfach alles nachplappern sollte, was in irgendwelchen Prospekten steht.

  3. Hallo!

    Mittlerweile sind wir am Glasfasernetz angeschlossen. Unser alter Vertrag für Telefon und Internet läuft jedoch noch bis Januar 2015. Der Techniker beim Anschluss meinte ich können nun das Internet freischalten und nutzen; das Telefon würde dann erst im Januar umgestellt werden.

    Nun meine Frage: Wenn ich das schnellere Internet nun nutze, fängt dann die “6-Monate-Gratis-Frist” an? Dann würden wir ja doch doppelt zahlen.

    In den FAQs und sämtliche sonstigen Einträgen habe ich nichts hierzu gefunden und bishalb für eine klare Antwort dankbar.

    Vielen Dank!

    • Hallo Katja,
      bislang war es immer so, dass man das Internet vorher schon nutzen konnte und der reguläre Vertrag mit dem Ummelden des Telefons erst beginnen soll.
      Eine verbindliche Auskunft können wir da hier natürlich leider nicht geben, aber so wurde es mehrfach angekündigt und auch bei uns schon angewendet. Also denke ich, dass die DFG sich auch weiterhin an dieses Versprechen halten wird.

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