Treffen der Bürgerinitiativen am 19.03.14

Die Deutsche Glasfaser ruft zum großen Treffen und ist selbst mit der kompletten Mannschaft vor Ort: Marketing, Vertrieb, Technik und Öffentlichkeitsarbeit. Das zeigt, dass man dieses Treffen und die Bürgerinitiativen sehr ernst nimmt. Natürlich bewerben die Leute bei diesem Treffen auch das Produkt der Deutschen Glasfaser in Ihren Ort – ehrenamtlich, aus Überzeugung – und halten dafür Ihren Kopf und Ihren Namen her. Die Arbeit der Initiativen in den Orten ist äußerst effektiv, so dass Marco Westenberg für die allermeisten Orte vorab schon einmal positive Signale senden konnte.

Ein Marco Westenberg in Hochform hat dabei allen Beteiligten in einer sehr ausführlichen Präsentation einige Einblicke hinter die Kulissen der Arbeit der Deutschen Glasfaser gegeben. Hauptziel dieses Vortrages war es offenbar, dass alle Zuhörer ein gutes Verständnis davon bekommen, worin die Probleme und Verzögerung der letzten Monate sich manifestiert haben. Dabei entschuldigte er sich ausdrücklich bei den Anwesenden und Betroffenen für die bis dato aufgetretenen Defizite. Man hat also auch für Verständnis geworben, dass bestimmte Dinge in der Vergangenheit nicht optimal steuerbar waren und dass die Deutsche Glasfaser in Teilen nicht einmal die rechtlichen Möglichkeiten hatte den Kurs zu ändern. Diesen Aspekt finden wir interessant genug, um daraus noch einen gesonderten Artikel zu veröffentlichen (“Wem gehört das Netz?” Dieser folgt in Kürze). Die Zuhörer dürften nach diesen Ausführungen nun eine bessere Sicht auf das Projekt gewonnen haben.

Das zweite Ziel dieses Abends war es sicherlich, die Konsequenzen und weiteren Pläne darzustellen, basierend auf den Erfahrungen der vorigen Monate. Wichtig war es zu vermitteln, dass die Deutsche Glasfaser es ernst meint: ernst bei uns hier im Kreis, aber auch ernst mit dem Aufbau einer übergreifenden Marke “Deutsche Glasfaser”. Auch hier sehen wir einige interessante Zusammenhänge. Die Probleme der vorangegangenen Monate werden nicht ohne Folgen bleiben. Man hat Vieles gelernt und wird nicht hinnehmen, dass die zu etablierende Marke in Ihrem frühen Stadium bereits Schaden nimmt. Für uns heisst das: die Deutsche Glasfaser muss liefern und sie muss gut liefern. Die Leute sollen nicht nur einfach schnelles Internet bekommen. Die Leute sollen natürlich zufrieden sein!

“Ich lasse mir mein Produkt doch nicht kaputtmachen” äußerte sich Marco Westenberg energisch im Gespräch.

Dass er das Produkt als sein eigenes bezeichnet ist auch bezeichnend dafür, dass er selbst eine äußerst hohe Identifikation mit dem Produkt “Deutsche Glasfaser” besitzt. Und es ist ein Zeichen dafür, dass er die Probleme und Widrigkeiten selber leid ist. Sein Tonfall liess dabei keinen Zweifel daran, dass die Marke “Deutsche Glasfaser” einige Kratzer bekommen hat und er in keinster Weise bereit ist dies weiterhin zu tolerieren. Wir sehen das für uns alle als sehr positives Signal: eine engagierte Person, die hinter dem verkauften Produkt steht und nicht bereit ist weitere Probleme hinzunehmen. Die Konsequenzen wurden zwischenzeitlich bereits gezogen und in der Presse bekanntgegeben (vgl. z.B. Aachener Zeitung). Neben der Neubesetzung der Bauarbeiten (Artikel dazu folgt ebenfalls) wurde im Hintergrund an neuen rechtlichen Rahmenbedingungen gearbeitet. So sollen die Firmen unter den neu gestalteten Verträgen nach Möglichkeit keine Lücken mehr haben, an den gewünschten Vorgaben der Deutschen Glasfaser vorbei zu arbeiten.

Wir haben Marco Westenberg als guten Verkäufer kennengelernt, aber ebenso als Person mit sehr gutem technischen Verständnis. Nun wird er auch in den Bereich des Ausbaus selber mit involviert sein. Wir zitieren hier sehr gerne noch mal seine Aussage des Abends.

Marco Westenberg: “Jetzt muss ich das, was ich euch verkauft habe auch für euch bauen und dafür geradestehen”.

Bemerkenswert an dem Abend fanden wir ebenso, dass Marco Westenberg sich sehr energisch gegenüber einigen Problemstellern positioniert hat. Es traten seit Phase 1 immer wieder die gleichen Fragen und Probleme auf. Diese waren von ihrer Anzahl her nicht gravierend, aber das Auseinandersetzen mit diesen immer wiederkehrenden Themen hat offenbar bis aufs Äußerste an den Nerven der Verantwortlichen gezerrt. So gab es an dem Abend auch einige recht klare und bestimmte Worte an die Anwesenden, dass man es leid sei bestimmte immer wiederkehrender Gerüchte vorgetragen zu bekommen.

Beispiel für diese Gerüchte sind unter Anderem:

  • Es wird eh ausgebaut, auch wenn man keine 40% erreicht.
  • Die Deutsche Glasfaser wartet so lange ab, bis 40% erreicht sind
  • Die Deutsche Glasfaser hat jeden Teil des Ortes anzuschliessen
  • Das Geld für die Projekte ist hier im Kreis festeingeplant
  • Ich kann meinen Vertrag einfach stornieren und bei einem anderen Provider Kunde werden

Letztlich können sich alle Beteiligten auf die Schulter klopfen. Jeder Einzelne hat in seinem Ort das Projekt nach vorne gebracht und damit wurde im Kreis eine kollektive Wahrnehmung erzielt, die das Thema stets obenauf und in den Köpfen aller Leute gehalten hat. Das ist etwas, dass die Deutsche Glasfaser so auch noch nicht erlebt hat. Am Ende haben wir hier für alle ein sehr schönes Ergebnis:

  1. So gut wie alle aktiven Orte werden ausgebaut werden
  2. Die Deutsche Glasfaser wird sich zunächst auf den Ausbau konzentrieren und legt allen Orten einen Zeitplan vor.
  3. Durch die Markenstrategie der Deutsche Glasfaser setzt sie sich selbst unter Druck ein gutes Produkt abliefern zu müssen
  4. Es wird weitergehen

Das schönste Ergebnis für uns hier ist aber, dass viele Personen sich freiwillig und ehrenamtlich dieser Vision verschrieben haben und dass die einst im Internet und per Facebook fortgetragene Kommunikation nun zum wiederholten Male in persönlichen Treffen der Beteiligten mündet.

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